Unter dem selbst komponierenden, tanz- und musikbegeisterten Kaiser Leopold I. wurde der Wiener Hof zu einem Zentrum der Musik- und Theaterkultur des Barock, das den Vergleich mit dem Hof des Sonnenkönigs nicht zu scheuen brauchte. Der Zeitbogen unseres Sommerseminars begann mit Musik von Leopolds hochgeschätztem Hofkompositeur Johann Heinrich Schmelzer und spann sich bis zu den Tagen der Wiener Vorklassik, zu Wolfgang Amadé Mozart.
Anfänger und leicht Fortgeschrittene arbeiteten an den Vormittagen im Kurs von Niels Badenhop an den Grundlagen dieses Tanzstils anhand einer Choreographie zur Chaconne B Dur von Johann Caspar Ferdinand Fischer.
Teilnehmer mit guten Basiskenntnissen im barocken Tanzstil begannen den Tag im Kurs von Pia Brocza mit Choreographien zur Musikalischen Fechtschule von Johann Heinrich Schmelzer.
Erfahrene T?nzer besuchten am Vormittag den Kurs von Bernd Niedecken mit einer auf der Basis von Originalchoreographien arrangierten Passacaille.
An den Nachmittagen erarbeitete Niels Badenhop mit uns eine reizende Choreographie zu W. A. Mozarts Nehmt meinen Dank, ihr holden Gönner.
An den Nachmittagen lud Pia Brocza zu vergnüglichen Kontratänzen.
Bernd Niedeckens Kurs erzählte von Felix Austria - oder vom Glück im Vielvölkerstaat.